Book Cover: Combats inachevés
Editions:Cartaceo (Dutch)

Les mémoires en deux volumes de Paul-Henri Spaak, l'un des hommes politiques belges les plus remarquables du XXe siècle, retracent sa carrière de 1936 à 1966, date à laquelle il s'est retiré de la vie politique. L'ouvrage décrit des faits politiques qui ont marqué l'histoire ainsi que des rencontres de l'auteur avec des premiers ministres et autres dirigeants politiques de l'époque.

La première partie est consacrée aux premières années de Spaak au gouvernement belge et aux années sombres de la deuxième guerre mondiale, à la période où il occupait le poste de ministre des affaires étrangères au sein du gouvernement belge en exil à Londres, et à l'après-guerre, avec notamment la création des Nations Unies et de la Communauté européenne de défense. La deuxième partie est consacrée à des événements clés tels que la signature des traités de Rome, dont l'un a institué le marché commun et l'autre Euratom, que Spaak a largement contribué à rédiger. Elle couvre également d'autres événements notables, dont la 'crise de la chaise vide' où Paul-Henri Spaak a joué un rôle essentiel dans la recherche de solution,, et la crise du Congo à laquelle il a consacré une grande partie de son temps au cours des dernières années de sa carrière politique.

Paul-Henri Spaak donne une opinion franche et personnelle sur les personnages politiques de premier plan qu'il a rencontrés (notamment Churchill son héros, un des noms qu'il citait toujours aux journalistes qui lui demandaient quel homme il admirait le plus, Roosevelt et de Gaulle). Spaak est un bon narrateur et son style littéraire fait de ses mémoires une lecture facile et fascinante.

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Book Cover: Die Selbstbehauptung Europas : Perspektiven für das 21. Jahrhundert
Parte di 2000 series:
Editions:Cartaceo (Dutch): € 9,57 EUR
Size: 14,10 x 21,20 cm
Pages: 256

Kernthese des Buches ist, dass die europäischen Staaten nur gemeinsam die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bewältigen können. Zu diesen Herausforderungen gehören das Wachstum der Weltbevölkerung, der Klimawandel sowie die Globalisierung von Wirtschaft und Finanzmärkten. Für Schmidt ist der schrittweise Aufbau einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU notwendig, um Europa nach außen voll handlungsfähig zu machen.

Schmidt fordert strukturelle Reformen, um die EU auf die bevorstehende Erweiterung vorzubereiten. Dazu gehören die Ausweitung des Mehrheitsprinzips anstelle der Einstimmigkeit im Rat der EU und die Mitentscheidung des europäischen Parlaments bei allen Gesetzgebungsvorhaben. Er warnt vor einer Aushöhlung der Nationalstaaten durch „bürokratische Übergriffe“ der EU. Weiterhin spricht er sich für eine klare, positive Politik gegenüber Russland und der Türkei aus, schließt jedoch einen EU-Beitritt der Türkei oder von Nationen aus dem russischen Kulturkreis aus. Nicht zuletzt plädiert er dafür, die gemeinsamen sittlichen Grundwerte der Europäer stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

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Dieses Buch von Fritz Scharpf ist ein Klassiker der europäischen Integrationsliteratur. Es ist noch heute eine bedeutende Grundlage für Untersuchungen, wie Möglichkeiten zur effizienten Problemlösung verbessert und die politische Legitimität in den sich herausbildenden mehrstufigen Regierungsebenen in der Europäischen Union gestärkt werden können. Einige Themen, auf die der Autor eingeht, sind nach wie vor brisant, wie beispielsweise die Legitimierung von bzw. die Demokratie bei der Regierungstätigkeit der EU.

Er führt aus, dass eine Legitimation, die auf einer offenen und partizipatorischen Demokratie beruhe – mit anderen Worten einer Regierung durch das Volk – aufgrund der fehlenden kollektiven Identität unrealistisch sei. Darüber hinaus sei eine gemeinsame Identität, die nationale Grenzen überschreitet, noch nicht erreicht, da es bisher keinen europaweiten, gemeinsamen politischen Raum mit Institutionen und Debatten gebe, durch die die politische Rechenschaftspflicht auf EU-Ebene sichergestellt werden könne. Da durch die Osterweiterung der EU die Heterogenität weiter zunehme, werde eine Regierung durch das Volk sogar noch unwahrscheinlicher. Nach Fritz Scharpfs Vorstellung einer europäischen Regierung hat Effizienz bei der Entscheidungsfindung und bei der Verwaltung Vorrang vor jeglichen Konzepten für eine politische Teilhabe der Bürger.

Der Autor unterstreicht, dass es auf EU-Ebene möglich sei, dass Potential einer differenzierten Integration zu nutzen. Während heute auf der Ebene der Institutionen die Frage eines mehrschichtigen Regierungssystems der Europäischen Union diskutiert wird, argumentiert Scharpf, dass angesichts zersplitterter Institutionen und einer Vielzahl von Vetopunkten der Erfolg einer Änderungsstrategie zuweilen von der Konvergenz kognitiver und normativer Orientierungen abhänge. Es könne an der Zeit sein für neue Modelle von Verteilungsgerechtigkeit und für neue Definitionen der Begriffe „unfairer Wettbewerb” und „öffentliches Interesse”. Die politischen Entscheidungsträger Europas könnten sich möglicherweise einer von Kant geprägten Denk- und Handlungsweise zuwenden.

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Book Cover: Die Integration des Westens
Parte di 1954 series:
  • Die Integration des Westens

Im ersten Teil („Die historischen Aspekte“) stellt Professor Jean von Salis von der ETH Zürich verschiedene Versuche zur Integration in Europa im Laufe der Geschichte, Argumente dafür und dagegen sowie mögliche Alternativen vor.

In Robert Schumans Beitrag „Die politischen Aspekte“ wird zunächst der kurze Geschichtsabschnitt vom Zweiten Weltkrieg bis 1952 behandelt, und anschließend werden mögliche Bereiche für eine Zusammenarbeit europäischer Länder im Zusammenhang mit der damals gerade gebildeten Montanunion erörtert.

Der damalige deutsche Wirtschaftsminister Ludwig Erhard schreibt über „die wirtschaftlichen Aspekte“, insbesondere über die wirtschaftlichen Probleme, denen Deutschland und Westeuropa in jener Zeit gegenüberstanden.

Alcide De Gasperi, der zugleich italienischer Ministerpräsident und Präsident der Gemeinsamen Versammlung der EKGS (Montanunion) war, berichtet über die Anfangsjahre der Union.

Kenneth Younger, der als früherer Staatsminister im Foreign Office mit der EKSG in Berührung kam, versucht den außenpolitischen Blickwinkel Großbritanniens darzustellen, dies hauptsächlich im Hinblick auf Europa und die eben erst beginnende Zusammenarbeit. Er zeigt auch auf, wie sich Großbritannien mit dem Wiedererstarken Deutschlands auseinandersetzt.

Die beiden letzten Beiträge der Schweizer Professoren Karl Brunner und Paul Ruegger handeln von dem Platz, den die Schweiz beim Aufbau Europas in der Nachkriegszeit einnahm. Darin werden Neutralität und geographische Lage als einige der Schwierigkeiten genannt, die die Schweiz mit der europäischen Integration hatte.

Book Cover: Erinnerungen : 1982-1990
Editions:Cartaceo (Dutch): € 29,43 EUR
Size: 15,90 x 22,20 cm
Pages: 1.168
Auf über tausend Seiten berichtet Helmut Kohl über die Zeit von seiner Wahl zum Bundeskanzler im Jahre 1982 bis zur Wiedervereinigung Deutschlands im Jahre 1990. Kohl berichtet über die innenpolitischen Reformen ebenso wie über die Durchsetzung des Nato-Doppelbeschlusses zur Stationierung von atomaren Mittelstreckenraketen in Westeuropa, die er als eine der Voraussetzungen für die deutsche Wiedervereinigung erachtet. Daneben spielten seine guten Beziehungen zum sowjetischen Staatspräsidenten Gorbatschow, zum französischen Staatspräsidenten Mitterand und zum US-Präsidenten Bush eine wichtige Rolle für seine Bemühungen um die deutsche Einheit. In der Europapolitik setzte Kohl sich für die Vollendung des Binnenmarktes, eine politische Zusammenarbeit und die Stärkung des Europäischen Parlaments ein. Diese Ziele wurden mit Inkrafttreten der Einheitlichen Europäischen Akte im Jahre 1987 entscheidend vorangebracht.
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Book Cover: Der unvollendete Bundesstaat : europäische Erfahrungen und Erkenntnisse
Parte di 1969 series:
  • Der unvollendete Bundesstaat : europäische Erfahrungen und Erkenntnisse
  • Combats inachevés
Editions:Cartaceo (Dutch): € 19,95 EUR
Pages: 283

In „Der unvollendete Bundesstaat“ formuliert Walter Hallstein seine Vorstellung eines geeinten Europas. Die politische Union Europas müsse allmählich und schrittweise umgesetzt werden, wobei es bei jeder Etappe klare Zielsetzungen und Verpflichtungen geben solle. Walter Hallstein bedauert die verpassten Möglichkeiten zur Vollendung einer europäischen politischen Integration, vor allem das Scheitern, eine europäische Verteidigungsgemeinschaft einzuführen und den fehlenden Willen der Mitgliedstaaten, eine formell und inhaltlich gemeinsame Außenpolitik zu schaffen.

Er befürwortet die Entwicklung europäischer Institutionen und unterstützt die Stärkung der Befugnisse des Europäischen Parlaments, u. a. durch direkte Wahlen, und der Kommission sowie eine starke Rolle für den Europäischen Gerichtshof.

Ein föderales Europa der Staaten mit einer föderalen Verfassung sei ein Mittel für den Frieden nicht nur in Europa, sondern auch weltweit. Genau das solle das Ziel des Integrationsprozesses sein. Bleibe dieser unvollendet, gleiche er einem unvollendeten Gebäude und dieses schade auch den bereits fertiggestellten Gebäudeteilen. Das eigentliche Ziel des Bauvorhabens wäre somit ebenfalls nicht erfüllt.

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Sammelband mit Reden und Gedichten der Literaturnobelpreisträger Günter Grass, Czesław Miłosz und Wisława Szymborska sowie des litauischen Dichters Tomas Venclova, vorgetragen Anfang Oktober 2000 im Rahmen der 'litauisch-deutsch-polnischen Gespräche über die Zukunft der Erinnerung' in Vilnius.

Die Gefahren des Nationalsozialismus, kulturelle Identität, der Verlust der Heimat, das Trauma der Vertreibung und die Rolle von Erinnerung und Vergessen sind Gegenstand dieser Beiträge. Sie reflektieren den Wahrheitsgehalt kollektiver Erinnerung und offizieller Geschichtsschreibung und sprechen sich gegen eine Strategie des Vergessens aus.

Während Günter Grass seine Heimatstadt Danzig als Anlass für 'zwanghaftes Erinnern' und das 'Schreiben aus Obsession' dient, bilden die Erinnerungen an die Stadt Vilnius und ihre wechselhafte Geschichte den Ausgangspunkt der Reden von Czesław Miłosz and Tomas Venclova. Sie war Teil des ehemals Deutschen, Polen und Litauern gemeinsamen Kulturraums um die Ostsee, an den, so der Herausgeber Martin Wälde, die Autoren hier stellvertretend erinnern.

Book Cover: Europa-Ploetz : Ereignisse und Entwicklungen seit 1945 : das ganze Europa, Zeitgeschichte, Staaten, Perspektiven
Parte di 1999 series:
Editions:Digitale (Dutch)
Pages: 246

Der 'Europa Ploetz' beleuchtet die europäische Zeitgeschichte von 1945 bis 1998. Das erste größere Kapitel behandelt die wichtigsten Daten und Fakten europäischer Ereignisse und Entwicklungen seit 1946 in chronologischer Reihenfolge und mit eingeschobenen thematischen Blöcken. Der europäischen Integration wird dabei besondere Bedeutung beigemessen. Das sich anschließende Kapitel ist der Entwicklung aller europäischen Staaten seit 1945 gewidmet, die nach ihrer geografischen Lage gruppiert sind. Im Anschluss an ein Lexikon zentraler Begriffe und herausragender Persönlichkeiten folgen Kurzdarstellungen der Entwicklungen in verschiedenen internen und externen Politikbereichen sowie der Institutionen der Europäischen Union. Das Buch enthält ferner ein umfangreiches Personen-, Orts- und Sachregister.

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Book Cover: Die Einheit der europäischen Kultur und Bildung
Parte di 1952 series:
  • Die Einheit der europäischen Kultur und Bildung
Editions:Digitale (Dutch)
Pages: 14

Anlass der Rede war die während der Tagung des Rates der Europäischen Bewegung im September 1951 in Hamburg entwickelte Idee, eines der neuen Studentenwohnheime dem Europagedanken zu widmen. Flitner nutzte seine Rede im Mai des darauf folgenden Jahres, um der Öffentlichkeit eine Begründung zur Prüfung vorzulegen.

An mehreren Stellen seiner Rede greift Flitner die Ideen der im deutschen Dienst der BBC 1946 gesendeten Radioansprachen T.S. Eliots ('The Unity of European Culture') auf und präsentiert den Europa-Gedanken als kulturelles und nicht politisches Konzept. Wie Eliot hebt er die Nationalkultur hervor, die aber bedingt ist durch den Europäischen Kulturkreis, der auf drei Überlieferungen beruht, dem Christentum, dem römischen Reich und der griechischen Bildung. Kulturen gelten beiden als 'Verleiblichungen der Religion'.

Die Eigenart Europas bzw. des Abendlandes bestehe darin, dass diese Überlieferungen einen ungebrochenen Impuls erzeugt haben, der eine einheitliche Gesittung schaffe. Diese brauche die Einheit von Glaube, Politik und Bildung zur gesellschaftlichen Stabilisierung. Allerdings stellt diese, von den Karolingern geschaffene, Theokratie eine Gefahr für die persönliche Existenz dar. Die daraus entstehenden Bewegungen dienten aber immer der Wiederherstellung der ursprünglichen Ordnung und wirkten gemeineuropäisch.

Er schließt mit der Feststellung, dass die Tragfähigkeit des Abendlandes für die Existenz in Freiheit von drei Faktoren abhänge: 1. dem Wiederfinden des christlichen Menschenverständnisses, 2. der Begründung einer stabilen Ordnung auf dem Willen möglichst breiter Kreise der 'Regierten' und 3. dem Festhalten an einem Kanon von erstrittenen Freiheiten (u.a. der Freiheit der Kirche vom Staat und umgekehrt und den Menschenrechten).

Die Aufgabe der akademischen Forschungs- und Lehrstätten sei es, dieses Bewusstsein im europäischen Sinn philosophisch zu klären und zu erneuern. Dem wissenschaftlichen Denken fällt es zu, die Freiheiten zu bewachen.

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